Was ist Positive Psychologie genau?

 

"Das Streben nach Glück ist so alt

wie die Menschheit."

Seneca

 

Positive Psychologie - auch unter dem Namen Glücksforschung bekannt - ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben. Ansätze der Positiven Psychologie gibt es schon lange, richtig begründet und unter diesem Namen bekannt gemacht wurde sie von Prof. Dr. Martin Seligman in den 90igern.

 

Die Positive Psychologie ist NICHT mit dem "Positiven Denken" zu verwechseln. Sie ist ein neuer Schwerpunkt der klassischen empirischen Psychologie und befasst sich unter anderem mit Themen wie:

  • Was macht unser Leben lebenswert?
  • Was lässt Menschen "aufblühen"? (flourishing)
  • Wie gelingen positive Beziehungen?
  • Was macht uns psychisch stabil und glücklich?
  • Wie finden Menschen Sinn und Lebensfreude im Leben?

 

Der Fokus liegt nicht - wie in der klinischen Psychologie - auf Defiziten und Mängeln - sondern auf Ressourcen und Stärken.

Die neurobiologische Wirkungsweise von positiven Interventionen sind empirisch nachgewiesen.

 

 

"Es geht nicht mehr nur darum, Schäden zu begrenzen –

und von minus acht auf minus zwei der Befindlichkeitsskala zu kommen,

sondern wie wir uns von plus zwei auf plus fünf verbessern können."
Martin P. Seligman

 

Die Positive Psychologie wird bereits sehr großflächig eingesetzt:

  • in der Erziehung und Ausbildung von Kindern
  • im Umgang und in der Arbeit mit älteren Menschen
  • im beruflichen Kontext
  • im Rahmen des Konfliktmanagements

In Zusammenhang mit der Positiven Psychologie werden häufig auch folgende Wörter genannt: flow und flourishing